Diplomarbeit

Tagebuch einer Diplomarbeit...

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Standort: Allgäu, Germany

18 Oktober 2006

Erreicht

Na also. Jetzt hab ich endlich meinen Prof erreicht. Er hat mich ja letzte Woche angerufen und ich hab ja das Telefon nicht gehört...
Jetzt hab ich diese Woche mit Überarbeitungen verbracht und mehr oder weniger den ersten Teil nochmal komplett neu geschrieben. O-Ton Prof:"Mir gefällt Ihre Arbeit saugut! Ein paar sprachliche Fehler sind noch drin."
So ein Glück, dass diese Woche sinnvoll verbracht war. Aber vielleicht ist das jetzt noch besser. Jedes Zehntel kann hier entscheiden. Ich werd ihm das jetzt mal so noch vorstellen. Die Version hab ich ja noch archiviert.
Die Begeisterung über die Änderungen hielt sich in Grenzen. Jetzt heißt es, ab nach Kempten und dann sprechen wir das Ding nochmals persönlich durch.
Scheiße, kein Fussbal heut abend...

12 Oktober 2006

Der Anruf...

Der langersehnte Anruf kam gestern. Dummerweise habe ich das Telefon überhört. Mist! Es war auch keiner mehr zu erreichen. Welcher Anruf kam? Der Anruf von Doni, in dem er mir seinen Kommentar zu meiner DA mitteilen will bzw. in dem er mit mir einen Termin ausmacht. Telefonieren ist teuer...
Mir schwant schon wirklich übles. Ich habe noch kein Feedback über meine DA und in 19 Tagen ist Abgabe. Ich warte quasi schon darauf, dass ich Punkt 2,3,4 überarbeiten kann...
Das wären dann so die Kernthemen. Überraschung!
Aber zurück zum Telefon. Heute morgen hab ich es kurz vor seiner Vorlesung probiert. Anscheinend hat er keine Vorlesung um 8. Also weiter warten...
In dieser Wartezeit kann ich dafür sehr schön meinen Ausblick und mein Vorwort schreiben.

28 September 2006

Die Zeit des Wartens (1)

Ich kann es kaum glauben, aber die DA ist fertig. Na ja, fertig ist auch eine sehr subjektive Meinung. Der erste Entwurf ist auf jeden Fall fertig und liegt bei meinem Prof zur ersten Korrektur. Mal sehen was der so sagt...
Aber was tu ich dann jetzt? Ich kann ja nicht die ganze Zeit nur doof rumsitzen. Gut, so ein paar Arbeiten hab ich schon, aber Tages füllend sind die auch nicht.
Ich könnte auch schonmal mit den ersten Überarbeitungen anfangen, aber ich kann den ganzen Dreck einfach nicht mehr sehen. Mal schauen, ab wann ich mich dazu aufrafen kann. Aufrafen muss ich mich spätestens, wenn die Verbesserung(en) zurückkommen. Zum einen von meinem Prof und zum anderen von meinem Betreuer. Aber kommt Zeit kommt Verbesserung...

21 September 2006

Termine und ihr Kind

Nachdem ich mittlerweile bei den Zeiten innerhalb des Projektplans angekommen bin und auch viel zu viele, teilweise aber intressante Bücher über diese Thema gelesen habe, bin ich zu einem Fazit gekommen.
Dieses Fazit ist mittlerweile der Knackpunkt der ganzen Arbeit. Und es geht hier nur um ein Fazit über die Zeiten in einem standardisiertem Projektplan.
Es sind Änderungen erforderlich, um diese Ideen zu verwirklichen, die hier wahrscheinlich niemanden schmecken. Ob diese Dinge überhaupt realisiert werden können, davon bin ich noch nicht überzeugt. Sie hören sich in der Theorie sehr intressant und effektiv an, aber die Praxis...
Mal sehen, was mein Betreuer und mein Prof zu diesen Theorien und den Vorschlägen zur Umsetzung sagen.
Es ist hier auf jeden Fall für Diskussionsstoff gesorgt... und eine Diskussion kann ja auch Änderungen einleiten. Für wen auch immer..!?!

20 September 2006

Der Anfang vom Ende

Jetzt wirds langsam was. Das Ende der Diplomarbeit ist in Sicht. Die ersten Entwürfe gingen an diverse Leser, um mal einen Überblick zu bekommen, was die Leute so sagen.
Die Rückmeldungen fehlen noch, zumindest mal die detaillierten.
Eine Meinung war auf jeden Fall schonmal ziemlich ernüchternd: Viel zu aufgeblasen... (gell, Peter)
Doni hat auch schonmal was bekommen, wenn auch nur das Inhaltsverzeichnis. Aber wenigstens das paßt ihm!!
Ein Problem hab ich noch, dass ist der Umfang. In den Vorgaben der FH stehen zwischen 50 und 70 Seiten ohne Anhang, Inhalstverzeichnis usw. Ich bin momentan bei ca. 80 Seiten und mir fehlt noch ein Hauptpunkt und ein großer Unterpunkt.
Zile ist es, die DA bis zum Ende der Woche soweit fertig zu bekommen, dass ich Doni zum Wochenende eine 90% Version schicken kann. Dann hat er übers Wochenende auch was zu tun... und ich kann ruigen Gewissens am Dienstag aufs Oktoberfest gehen.
Die Anmeldung der DA ging jetzt auch schonmal raus. Mal schauen, wann Abgabe ist.
Es ist auf jeden Fall ein gutes Gefühl, wenn man auf dem Inhalstvereichnis die bearbeiteten Punkte abhaken kann und mittlerweile nur noch sehr wenig grün ist!!

31 August 2006

Ultimatum

Nachdem mir Doni vorgeschlagen hat, dass ich bis Mitte September eine 90% Version bei ihm vorlegen muss, muss jetzt langsam ein anderes Arbeitstempo her. Da kam es mir gerade gut gelegen, dass ich die vorletzte Augustwoche mit dem Chor nach Italien fuhr.
Aber es hatte einen Vorteil: Endlich mal wieder etwas andere Luft im Kopf
Jetzt heißt es, frisch ran ans Werk und geklotzt, was die Tastatur hält.
Eigentlich muss ich nur noch 2 Punkte ausarbeiten:
1. Aufgaben der TAV
2. Aufgaben des Projektleiters
Dummerweise sind das die größten Punkte...
So wälze ich jetzt Möglichkeiten der Projektorganisation mit den Vor- und Nachteilen, sowie welche Organisation für die vorgesehenen Aufgaben am besten geeignet ist.
Die grundsätzlichen Punkte sind ja schnell gefunden, aber die Füllung dafür ist dann doch etwas zäh.
Das gleiche gilt für die Aufgaben des Projektleiters. Es gibt dort Vorgaben, was der Projektleiter so alles tun und organisieren muss. Allerdings hat das wenig mit dem zu tun, was mir in der Vorlesung über Projektleitung beigebracht wurde. Die Checkliste liest sich eher wie eine Liste von unbeliebten Aufgaben, die man jetzt der neuen Abteilung zuschiebt, weil sie sonst keiner machen will.
Das gleiche gilt für die abgehaltenen Workshops bzw. des Workshops der abgehalten wurde.
Es wurden zwar Aufgaben für die TAV festgelegt, diese wurden aber unvollständig beschrieben...
Ich fange jetzt also damit an, die Aufgaben zu sortieren und neue Aufgaben zu bestimmen. Das schlimmste an der ganzen Sache ist allerdings immer wieder die mangelhafte Informationsmoral der Mitarbeiter. Falls mal zufällig eine Information zum richtigen Zeitpunkt an die richtige Stelle läuft, dann heißt es "Glück gehabt und weiter hoffen!"
Eigentlich sollte die Hauptaufgabe der TAV nicht "Projektmanagement", sondern "Informationsmanagement" heißen.

17 August 2006

Die Anmeldung...

Langsam kommt der Tag der Wahrheit. Die Diplomarbeit wird angemeldet.
Die erste Besprechung mit Doni rückt auch näher, aber wann war die nochmal...
Zur Vorbereitung soll ich mich mit meinem Betreuer nochmals absprechen, dass das auch Hand und Fuß hat, was ich hier so treib. Wobei er momentan ganz zufrieden scheint.
Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob auch Doni zufrieden ist... Er erwartet irgendwie eine Komplettlösung. Die wird es aber nicht geben, da ich hier verschiedene Einzelschritte neu gestalten muss.
Aber jetzt fahr ich erstmal am Freitag nach Kempten und hol die ganzen Unterlagen und am Montag sollte die Besprechung gewesen sein und am Dienstag bin ich erstmal noch eine Woche in Italien beim Chorwettbewerb.
Die Planung nach der DA hat sich bei mir auch schon herauskristalisiert. Allerdings kommt es noch auf, ob diese Planung auch so paßt.